Artikel: Tdns-z 934
Gedeckte Schüttgutwagen mit dosierbarer Schwerkraftentladung und zwei Radsätzen.
Diese Wagen sind geeignet für den Transport von witterungsempfindlichen Schüttgütern. Sie besitzen eine gleisseitige, dosierbare Entladeeinrichtung. Die meisten Fahrzeuge besitzen einen Innenanstrich, der sich insbesondere durch den Schutz vor Verunreinigungen, günstigeres Entladeverhalten (Rutschverhalten) bei schwer fließenden Gütern sowie durch verbesserten Korrosionsschutz bei aggressiven Ladegütern auszeichnet. Vorrangige Ladegüter sind Düngemittel, Kalk und Koks.
Hinweis: Bauart ähnelt Wagen auf dem Foto. Exakte Abmessungen entnehmen Sie bitte der Zeichnung sowie unten genannten Daten.
Technische Details
Laderaum (m3) | 42,0 |
Breite der Beladeöffnung (mm) | 1.200 |
Länge der Beladeöffnung (mm) | 8.200 |
Durchschnittl. Eigengewicht (kg) | 13.500 |
Höchstgeschwindigkeit (km/h) | 120 |
Internationale Verwendungsfähigkeit | RIV |
Kleinster Gleisbogenhalbmesser (m) | 35 |
Erstes Lieferjahr oder Baujahr der z. Z. ältesten Wagen | 1988 |
Feststellbremse | mit Feststellbremse |
Bauart der Bremse | KE-GP |
Anzahl der Bremszylinder (Stck.) | 1 |
Durchmesser der Bremszylinder (mm) | 300 |
Art der Lastabbremsung | zweistufig, mechanisch, von Hand umzustellen |
Bauart der Puffer: Endkraft (kN) | 590 |
Bauart der Puffer: Hub (mm) | 105 |
Puffertellerabmessungen (mm) | 450 x 340 |
Automatische Kupplung | vorbereitet |
Bauart des Steuerventils | KE 2adSL-D |
Individuelle Daten
Art der Federgehänge | Doppelschaken |
Breite der festen Auslaufrutschen (mm) | 600 |
Breite der schwenkbaren Zusatzrutschen (mm) | 750 |
Parabelfedern: Gestreckte Länge (mm) | 1.200 |
Parabelfedern: Anzahl der Federblätter | 4 + 1 |
Parabelfedern: Federblattbreite (mm) | 120 |
Parabelfedern: Traghöhe (mm) | 202 |
Laufwerk nach Zeichnung | 1Fwg091.1.02.000.001 |
Lastgrenzen
Durchschnittl. Eigengewicht 13,5 t
mit Feststellbremse
A | B | C | D | |
|---|---|---|---|---|
S | 18,5 t | 22,5 t | 26,5 t | 31,5 t |
Sonstige Vermerke:
Der Wagen ist mit einem beweglichen Dach abgedeckt und hat einen Innenanstrich aus PUR-Dickschicht. Er eignet sich für den Transport von nässeempfindlichen und nicht korrosiv wirkenden Schüttgütern aller Art mit einer Korngröße ( 0,1 mm. Der Transport grobkörniger oder kantiger, schwerer Güter (z. B. Kies, Schlacke, Schotter) ist wegen einer möglichen Beschädigung der Innenbeschichtung nicht zulässig.
Die regelbare Entladung ermöglicht die Beschickung von Förderbändern. Die schwenkbaren Auslaufrutschen gestatten den Einsatz des Wagens für eine Entladung in unmittelbar neben dem Gleis liegende Tiefbunker. Entsprechend der höheren Radsatzlast von 22,5 t wurde auch da Ladevolumen auf 42 m2 vergrößert, um die Lastgrenze auch bei Ladegütern mit geringem Schüttgewicht besser ausnutzen zu können.
Das Untergestell ist aus Walz- und Abkantprofilen geschweißt. Für das Untergestell, die Kastenstützbleche und äußeren Kastenversteifungen wurde Stahl aus St 52-3 verwendet. Der Wagenkasten einiger Wagen bzw. alle Bleche, die mit dem Ladegut in Berührung kommen, sind aus Chromstahl 1.4003 hergestellt. Das Dach, außer dem Dachstiel, die Rundschieber sowie die Ausläufe mit den beweglichen Rutschenverlängerungen sind ebenfalls aus Edelstahl 1.4301 gefertigt.In jeder Seitenwand sind Rundschieber angeordnet. Die Schieber werden von der Bühne aus mit einem Handrad stufenlos geöffnet und geschlossen. Bei der Entladung braucht das Handrad nicht besonders verriegelt zu werden, da das Bedienungssystem selbsthemmend ist und in jeder Stellung stehen bleibt.
Die Unterkanten der festen Auslaufrutschen liegen bei leerem Wagen 670 mm über SO; die Unterkanten der beweglichen Auslaufrutschen liegen im ausgeschwenkten Zustand bei leerem Wagen 390 mm über SO.Zur Beladung wird das Schwenkdach von der Bühne aus mit einem Handrad geöffnet. Dabei wird eine über die gesamte Wagenlänge reichende Öffnung von 1 200 mm Breite freigegeben. Das geöffnete Dach bleibt innerhalb der Wagenbegrenzungslinie, so dass Verschiebebewegungen auch bei geöffnetem Schwenkdach möglich sind.
Das Entfernen von Ladegutresten in der Be- oder Entladestraße ist nur durch leichte Gummihammerschläge auf die äußeren Behälterwandungen gestattet oder durch den Einsatz von Pressluftlanzen im Laderaum!
Für die Bedienung der Wagen ist die DV 975/2 zu beachten.