Fcs 088

Offene Schüttgutwagen mit dosierbarer Schwerkraftentladung und zwei Radsätzen.
Da bleibt nichts übrig: Bei den offenen Selbstentladewagen hat der Laderaum die Form mehrerer nebeneinander stehender Trichter. Der Entladevorgang erfolgt über die Schwerkraft des Ladegutes.
Mehrere Auslauföffnungen mit Drehschiebern ermöglichen die restlose Entladung des Wagens nach der einen oder anderen Seite. Die Menge ist regulierbar - so wie es zum Beispiel für die Entladung über Förderband erforderlich ist. Geeignet sind die Wagen für den Transport nicht nässeempfindlicher Güter in loser Schüttung. Die Drehschieber über eine Einrichtung auf der Bühne an einer Stirnseite des Wagens können einzeln bedient werden.

Hinweis: Bauart ähnelt Wagen auf dem Foto. Exakte Abmessungen entnehmen Sie bitte der Zeichnung sowie unten genannten Daten.

Technische Details

Laderaum (m3)

40,0

Breite der Beladeöffnung (mm)

1.960

Länge der Beladeöffnung (mm)

8.000

Höchstgeschwindigkeit (km/h)

120

Internationale Verwendungsfähigkeit

RIV

Vereinheitlichung/Standardisierung

UIC

Kleinster Gleisbogenhalbmesser (m)

35

Erstes Lieferjahr oder Baujahr der z. Z. ältesten Wagen

1971

Feststellbremse

mit Feststellbremse

Bauart der Bremse

KE-GP

Anzahl der Bremszylinder (Stck.)

1

Durchmesser der Bremszylinder (mm)

300

Art der Lastabbremsung

zweistufig, mechanisch

Bauart der Puffer

UIC 526-2

Automatische Kupplung

statisch vorbereitet (Federbeinabstützung)

Bauart des Steuerventils

KE 1adSL

Individuelle Daten

Art der Federgehänge

Doppelschaken

Öffnungsweite der festen Auslaufrutschen (mm)

600

Breite des Wagenkastens bei geöffneten Entladeklappen (mm)

3.100

FahrwerkFwg

088.0.02.000.001

Lastgrenzen

Durchschnittl. Eigengewicht < 13,0 t

mit Feststellbremse

A

B1

B2

C

S

19,0 t

23,0 t

23,0 t

27,0 t

Durchschnittl. Eigengewicht < 12,5 t

ohne Feststellbremse

A

B1

B2

C

S

19,5 t

23,5 t

23,5 t

27,5 t

Sonstige Vermerke:

Der Wagen ist für den Transport von Nässe unempfindlichen Schüttgütern, wie Braunkohle, Braunkohlenbriketts, Hochofenkoks, Steinkohle u. a. Erzeugnissen vorgesehen.
Der Wagenkasten, dessen Laderaum die Form von zwei nebeneinander stehenden Trichtern hat, ist vollkommen geschweißt ausgeführt. An jeder Wagenlängsseite sind zwei Wölbschieber vorhanden, die von der stirnseitigen Bedienungsbühne aus einzeln geöffnet und geschlossen werden können. Durch Klinkensperren sind die Wölbschieber in verschiedenen Öffnungsstellungen und im geschlossenen Zustand arretierbar.
Das Beladen des Wagens kann mit Hochbunkeranlagen und Förderbändern erfolgen. Das Entladen erfolgt über die Wölbschieber und Verlängerungsrutschen.
Mit ausgeklappten Verlängerungsrutschen darf der Wagen nicht befördert werden.

Das Entfernen von Ladegutresten in den Be- oder Entladestraßen ist nur durch leichte Gummihammerschläge auf die äußeren Behälterwandungen gestattet oder durch den Einsatz von Pressluftlanzen im Laderaum!

Für die Bedienung der Wagen ist die DV 975/2 zu beachten.


Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit!