Falnqqs 130

Offene Selbstentladewagen-Einheit mit zwölf Radsätzen, Sätteln und Seitenklappen. Der Wagen ist für den Transport von Braunkohle zu speziellen Entladestellen vorgesehen. Er ist jedoch auch für den Transport von anderen nicht nässeempfindlichen Schüttgütern ver-wendbar, wenn Entladeanlagen vorhanden sind, die das gleichzeitige Öffnen der vier Entla-deklappen und ein ungehindertes Abfließen des Ladegutes unter SO gewährleisten. Es sind jeweils 3 Wagen mittels Kuppelstangen fest miteinander zu einer 3-er Wageneinheit verbunden.

Hinweis: Bauart ähnelt Wagen auf dem Foto. Exakte Abmessungen entnehmen Sie bitte den unten genannten Daten.


Technische Details

Laderaum (m3)

86,0

Breite der Beladeöffnung (mm)

1.886

Länge der Beladeöffnung (mm)

11.600

Durchschnittl. Eigengewicht (kg)

25.500

Höchstgeschwindigkeit (km/h)

120

Internationale Verwendungsfähigkeit

nein

Kleinster Gleisbogenhalbmesser (m)

75

Erstes Lieferjahr oder Baujahr der z. Z. ältesten Wagen

1995

Umbaujahr

2004 (aus Einzelwagen Falnqqs 130)

Feststellbremse

mit und ohne Feststellbremse

Bauart der Bremse

KE-GP-A

Anzahl der Bremszylinder (Stck.)

1

Durchmesser der Bremszylinder (mm)

406

Art der Lastabbremsung

automatisch

Bauart der Puffer

UIC 526-1, Kategorie A

Puffertellerabmessungen (mm)

450 x 340

Automatische Kupplung

C-AKv 3) mit Balkenabstützung

Bauart des Steuerventils

KE 2d SL-ALB/d8

Individuelle Daten

Ausschlag der Seitenklappen - größter (mm)

4.280

Gesamtentladelänge (mm)

10.508

Lastgrenzen

Eigengewicht > 25,0 t ≤ 25,5 t

mit und ohne Feststellbremse

A

B1

B2

C2

C3

C4

D2

D3

D4

S

37,5 t

37,5 t

46,5 t

55,5 t

56,5 t

56,5 t

55,5 t

64,5 t

64,5 t

120

DB

CM2

CM3

CM4

100

55,5 t

58,5 t

58,5 t

Sonstige Vermerke:

Der Wagen ist für den Transport von Braunkohle zu speziellen Entladestellen vorgesehen. Er ist jedoch auch für den Transport von anderen nicht nässeempfindlichen Schüttgütern verwendbar, wenn Entladeanlagen vorhanden sind, die das gleichzeitige Öffnen der vier Entladeklappen und ein ungehindertes Abfließen des Ladegutes unter SO gewährleisten. Es sind jeweils 3 Wagen mittels Kuppelstangen fest miteinander zu einer 3-er Wageneinheit verbunden.
Der Wagen ist in Ganzstahlbauweise unter Verwendung von Sonderprofilen, Profilen, abgekanteten Blechen bzw. Blechen als Schweißkonstruktion hergestellt. Der Wagenkasten besteht aus dem sattelförmigen Boden, den fest mit den Untergestell-Fachwerkträgern verbundenen Stirnwänden, den Seitenwänden, den vier an den Seitenwänden aufgehängten Entladeklappen (Seitenklappen) und dem Quersattel, der den Wagenkasten in zwei gleich große Kammern unterteilt. Der sattelförmige Boden ist eine Fachwerkträger-Konstruktion in Segmentbauweise. Die Sattelneigung beträgt 49° zur Waagerechten. Die 2 Auslauföffnungen je Seite werden durch stabile Seitenklappen verschlossen. Die Ecken der Kammern sind mit zusätzlichen Blechstreifen so ausgekleidet, dass keine Ladegutreste zurückbleiben. Zwischen den Langträgern sind die Hauptquerträger, Querträger sowie die Träger für die Druckluftbremseinrichtung und der Antrieb für den Klappenverschluss angeordnet.
Das Öffnen und Schließen der Entladeklappen erfolgt über einen pneumatisch angetriebenen Daumenwellenverschluss. Die vier Seitenklappen werden gleichzeitig geöffnet oder geschlossen. Die Luftversorgung erfolgt durch das Triebfahrzeug über die durch die Wagen gehende Hauptluftbehälterleitung. Die Luftbereitstellung ist durchgängig mit 8,5 bar (unterer Schaltpunkt der Versorgungsanlage) zu gewährleisten. Für das Öffnen und Schließen der Klappen durch die pneumatischen Einrichtungen sind zwei Bedienungsmöglichkeiten vorgesehen:
Betätigen der pneumatischen Steuereinrichtung mit einem langstieligen Vierkantschlüssel (nach DIN 25 255) vom seitlichen Bedienungsgang der Bunkeranlage aus. Bei Störung der zentralen Luftversorgung oder pneumatischen Steuerung manuelle Ventilbetätigung in Verbindung mit direkter Lufteinspeisung vor dem Zylinder.


Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit!