Tds 930

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Tds
Ende des Sliders

Gedeckte Schüttgutwagen mit dosierbarer Schwerkraftentladung und zwei Radsätzen.

Diese Wagen sind geeignet für den Transport von witterungsempfindlichen Schüttgütern. Sie besitzen eine gleisseitige, dosierbare Entladeeinrichtung. Die meisten Fahrzeuge besitzen einen Innenanstrich, der sich insbesondere durch den Schutz vor Verunreinigungen, günstigeres Entladeverhalten (Rutschverhalten) bei schwer fließenden Gütern sowie durch verbesserten Korrosionsschutz bei aggressiven Ladegütern auszeichnet. Vorrangige Ladegüter sind Düngemittel, Kalk und Koks.

Hinweis: Bauart ähnelt Wagen auf dem Foto. Exakte Abmessungen entnehmen Sie bitte der Zeichnung sowie unten genannten Daten.

Technische Details

Laderaum (m3)

38,0

Breite der Beladeöffnung (mm)

1.200

Länge der Beladeöffnung (mm)

7.900

Durchschnittl. Eigengewicht (kg)

13.000

Höchstgeschwindigkeit (km/h)

120

Internationale Verwendungsfähigkeit

RIV

Vereinheitlichung/Standardisierung

UIC St

Kleinster Gleisbogenhalbmesser (m)

35

Erstes Lieferjahr oder Baujahr der z. Z. ältesten Wagen

1962

Feststellbremse

mit und ohne Feststellbremse

Bauart der Bremse

KE-GP

Anzahl der Bremszylinder (Stck.)

1

Durchmesser der Bremszylinder (mm)

300

Art der Lastabbremsung

zweistufig, mechanisch, von Hand umzustellen

Bauart der Puffer: Endkraft (kN)

350 oder 590

Bauart der Puffer: Hub (mm)

75 oder 105

Puffertellerabmessungen (mm)

Ø 370

Automatische Kupplung

zum größten Teil vorbereitet

Bauart des Steuerventils

KE 1adSL bzw. KE 2adSL-D

Individuelle Daten

Art der Federgehänge

Doppelschaken

Breite der festen Auslaufrutschen (mm)

500

Breite der schwenkbaren Zusatzrutschen (mm)

836

Laufwerk nach Zeichnung

Fwg726.02.000.01

Lastgrenzen

Eigengewicht > 12,5 t ≤ 13,0 t

mit und ohne Feststellbremse

A

B1

B2

C

S

19,0 t

23,0 t

23,0 t

27,0 t

Sonstige Vermerke:

Die Wagen eignen sich für den Transport von nässeempfindlichen Schüttgütern aller Art mit einer Korngröße ( 0,5 mm. Der Transport grobkörniger oder kantiger, schwerer Güter (z. B. Kies, Schlacke, Schotter) ist wegen einer möglichen Beschädigung der Innenbeschichtung nicht zulässig.

Die Wagen sind mit einem Schwenkdach ausgerüstet. Die regelbare Entladung ermöglicht die Beschickung von Förderbändern. Die schwenkbaren Zusatzrutschen gestatten den Einsatz des Wagens für eine Entladung in unmittelbar neben dem Gleis liegende Tiefbunker.

Das Untergestell ist aus Walzprofilen geschweißt; der Wagenkasten ist ebenfalls geschweißt. Für die Kastenbleche wurde Stahl aus St 52-3 mit Cu-Zusatz verwendet.

Die Seitenwände sind 43°, die Sattel- und Stirnwände 48° zur Waagerechten geneigt.

An jeder Wagenlängsseite sind zwei Rundschieber vorhanden, die von der stirnseitigen Bedienungsbühne aus einzeln geöffnet und geschlossen werden können. Durch eine Klinkensperre können Schieberöffnungen bis 200 mm in Abstufungen von 25 mm und außerdem die volle Schieberöffnung von 500 mm eingestellt werden. Die Unterkanten der festen Auslaufrutschen liegen bei leerem Wagen 720 mm über SO; die Unterkanten der beweglichen Auslaufrutschen liegen im ausgeschwenkten Zustand 385 über SO.

Zur Beladung des Wagens wird das Schwenkdach von der Bedienungsplattform aus mit einem Handrad geöffnet. Dabei wird eine über die gesamte Wagenlänge reichende Öffnung von 1 200 mm Breite freigegeben. Das geöffnete Dach bleibt innerhalb der Wagenbegrenzungslinie, so dass Verschiebebewegungen auch bei geöffnetem Schwenkdach möglich sind.

Das Entfernen von Ladegutresten in der Be- oder Entladestraße ist nur durch leichte Gummihammerschläge auf die äußeren Behälterwandungen gestattet oder durch den Einsatz von Pressluftlanzen im Laderaum!

Für die Bedienung der Wagen ist die DV 975/2 zu beachten.