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 Facs 140

Offene Schüttgutwagen mit dosierbarer Schwerkraftentladung und vier Radsätzen.
Da bleibt nichts übrig: Bei den offenen Selbstentladewagen hat der Laderaum die Form zweier nebeneinander stehender Trichter. Der Entladevorgang erfolgt über die Schwerkraft des Ladegutes.
Mehrere Auslauföffnungen mit Drehschiebern ermöglichen die restlose Entladung des Wagens nach der einen oder anderen Seite. Die Menge ist regulierbar - so wie es zum Beispiel für die Entladung über Förderband erforderlich ist. Geeignet sind die Wagen für den Transport nicht nässeempfindlicher Güter in loser Schüttung. Die Drehschieber über einer Einrichtung auf der Bühne an einer Stirnseite des Wagens können einzeln bedient werden.

Hinweis: Bauart ähnelt Wagen auf dem Foto. Exakte Abmessungen entnehmen Sie bitte den unten genannten Daten.

Technische Details

Laderaum (m3)

40

Breite der Beladeöffnung (mm)

1.900

Länge der Beladeöffnung (mm)

8.820

Durchschnittl. Eigengewicht (kg)

20.025

Höchstgeschwindigkeit (km/h)

100

Kleinster Gleisbogenhalbmesser (m)

75

Erstes Lieferjahr oder Baujahr der z. Z. ältesten Wagen

1975

Feststellbremse

mit Feststellbremse

Bauart der Bremse

KE-GP

Anzahl der Bremszylinder (Stck.)

1

Durchmesser der Bremszylinder (mm)

406

Art der Lastabbremsung

zweistufig, mechanisch, von Hand umzustellen

Bauart der Puffer: Endkraft (kN)

590

Bauart der Puffer: Hub (mm)

105

Puffertellerabmessungen (mm)

Ø 450

Automatische Kupplung

vorbereitet

Bauart des Steuerventils

KE 1a3,8 SL

Individuelle Daten

Ausschlag der Beschotterungseinrichtung (von Mitte Wagen) nach außen (mm)

1.250

Ausschlag der Beschotterungseinrichtung (von Mitte Wagen) nach innen (mm)

380

Breite der Entladeöffnungen (mm)

1.100

Lastgrenzen

Durchschnittl. Eigengewicht 20,025 t

mit Feststellbremse

A

B1

B2

C

S

44,0 t

47,5 t

52,0 t

60,0 t

Sonstige Vermerke:

Die Wagen der Bauart Facs 140 sind durch Umzeichnung aus dem Dienstgüterwagen der Bauart 268 hervorgegangen.
Der Wagen dient zur Gleisbeschotterung und ist mit Beschotterungseinrichtungen ausgerüstet, die eine Entladung innerhalb und außerhalb des Gleises ermöglichen.
Das Untergestell sowie der Wagenkasten sind aus Walzprofilen bzw. Blechen (Werkstoff S355J2G3) geschweißt.
Auf jeder Seite des Wagens sind zwei Rundschieber angeordnet, die durch Handhebel von der Bühne aus zu öffnen und zu schließen sind. Durch eine Klappensperre ist es möglich, neben der vollen Schieberöffnung von 500 mm in Abstufungen von ca. 20 mm kleinere Schieberöffnungen bis auf 200 mm einzustellen.
Für besondere Fälle können abnehmbare Rutschenverlängerungen an den Beschotterungstrichtern eingehängt werden. Da die Rutschenverlängerungen aus der Fahrzeugbegrenzung herausragen, dürfen sie aus sicherheitstechnischen Gründen nur nach vorheriger Prüfung und Zustimmung des Aufsichtsführenden eingesetzt werden. Sie müssen unmittelbar nach dem Einsatz entfernt werden.


Das Entfernen von Ladegutresten in der Be- oder Entladestraße ist nur durch leichte Gummihammerschläge auf die äußeren Behälterwandungen gestattet oder durch den Einsatz von Pressluftlanzen im Laderaum!


Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit!