Tanoos-y 898

Gedeckte Schüttgutwagen mit schlagartiger Schwerkraft-Mittenentladung, mechanischem Klappenverschlusssystem und vier Radsätzen.
Neben gedeckten Schüttgutwagen mit dosierbarer Schwerkraftentladung stellen wir auch Fahrzeuge für die gleismittige, schlagartige Entladung zur Verfügung. Der besondere Vorteil dieser Wagen ist die staubarme Be- und Entladung.

Hinweis: Bauart ähnelt Wagen auf dem Foto. Exakte Abmessungen entnehmen Sie bitte der Zeichnung sowie unten genannten Daten.

Technische Details

Laderaum (m3)

75,0

Breite der Beladeöffnung (mm)

1.200

Länge der Beladeöffnung (mm)

11.000

Durchschnittl. Eigengewicht (kg)

> 23.300 ≤ 24.500

Höchstgeschwindigkeit (km/h)

120

Internationale Verwendungsfähigkeit

RIV

Kleinster Gleisbogenhalbmesser (m)

75

Erstes Lieferjahr oder Baujahr der z. Z. ältesten Wagen

1998

Feststellbremse

mit und ohne Feststellbremse

Bauart der Bremse

KE-GP-A

Anzahl der Bremszylinder (Stck.)

2 (Doppelbremszylinder)

Durchmesser der Bremszylinder (mm)

255/300

Art der Lastabbremsung

automatisch

Bauart der Puffer

UIC 526-1, Kat. A

Puffertellerabmessungen (mm)

450 x 340

Automatische Kupplung

vorbereitet nur für Z-AK

Bauart des Steuerventils

KE 2dSL-ALB/d22/1

Individuelle Daten

Breite der Entladeöffnungen (mm)

1.100

Länge der Entladeöffnung (mm)

825

Anzahl der Entladeöffnungen

4

Höhe der Entladeöffnung über SO (mm)

410

Lastgrenzen

Eigengewicht > 23,0 t ≤ 23,5 t

mit und ohne Feststellbremse

A

B

C

D

S

40,5 t

48,5 t

58,5 t

66,5 t

120

DB

CM

100

60,5 t

Sonstige Vermerke:

Der mit einem Schwenkdach ausgerüstete Mittenselbstentladewagen ist zur Beförderung von feuchtigkeitsempfindlichen, auch korrosiv wirkenden Schüttgütern in feinkörniger bis granulierter Form mit einer Korngröße von >1mm vorgesehen. Er eignet sich nur für die gleismittige Entleerung in entsprechende Tiefbunker.
Der Wagenkasten besteht aus einem trichterförmigen Behälter, der fest mit dem Untergestell verschweißt ist. Er ist nach oben durch ein Schwenkdach und nach unten durch 4 Entladeschieber abgeschlossen.
Der Laderaum ist durchgehend und nur zwischen den Auslauföffnungen durch 3 Quersättel im unteren Bereich unterteilt. Alle Ecken und Aussteifungen sind durch Ausrundungen so gestaltet, dass sich nahezu keine Ladegutreste festsetzen können.
Schräggestellte Behälterwände haben eine Neigung von 55° bzw. 60° zur Horizontalen.

Das Entfernen von Ladegutresten in der Be- oder Entladestraße ist nur durch leichte
Gummihammerschläge auf die äußeren Behälterwandungen gestattet oder durch den
Einsatz von Pressluftlanzen im Laderaum!

Der Wagen darf nur mit geschlossenem Dach und
geschlossenen Schwenkschiebern befördert werden.

Mechanische Be- und Entladeeinrichtung
Zur Beladung des Wagens wird das Schwenkdach von der Bedienerbühne aus mit einem Handrad geöffnet. Dabei wird eine über den gesamten Laderaum reichende Öffnung von 1200 mm Breite freigegeben. Das geöffnete Dach bleibt innerhalb der Wagenbegrenzungslinie. Der Wagen darf nur mit geschlossenem Dach befördert werden. In der Endstellung wird das Dach durch die Endlagensicherung gesichert.
Das Öffnen und Schließen der Entladeschieber erfolgt paarweise über mit Handrad betätigte Getriebe, die in Wagenmitte angeordnet sind. Die Entladung ist bedingt dosierbar. Ein einmal eingeleiteter Entladevorgang kann nicht wieder abgebrochen werden.
Der Wagen ist in Ganzstahlbauweise unter Verwendung von Profilen, geschweißten Trägern und abgekanteten Blechen als Schweißkonstruktion hergestellt. Es werden im Wesentlichen Stähle der Güte S355J2G3 und S355J2G3 Cu nach EN 10025 eingesetzt. Besonders korrosionsgefährdete Teile sind aus Cr-Ni-Stahl (Mat.-Nr. 1.4301) gefertigt. Hierzu gehören:
Dichtkanten des Daches, Sattelfirst, untere Trichterwände, Dichtleisten und Schieberoberseiten.