Gattung F:

Fans 128

Zweimuldiger Schüttgutkippwagen mit vier Radsätzen und elektrohydraulischer Betätigung. Für den Einsatz als Einzelwagen, in Wagengruppen oder in Ganzzügen besitzt er eine autarke Wagentechnik, die eine von äußeren Energiequellen unabhängige Entladung ermöglicht. Das Schüttgut kann als Nah- oder Weitablage abgegeben werden. Bei geeignetem Ladegut ist ein dosiertes Abkippen möglich. Der Entladeprozess läuft automatisch und programmgesteuert ab.

Technische Details

Laderaum (m3) 18,0
Breite der Beladeöffnung (mm) 2.790
Länge der Beladeöffnung (mm) 4.280 (je Kasten), 10.320 (je Wagen)
Durchschnittl. Eigengewicht (kg) 28.500 bis 30.000
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 120
Internationale Verwendungsfähigkeit RIV
Kleinster Gleisbogenhalbmesser (m) 75
Erstes Lieferjahr oder Baujahr der z. Z. ältesten Wagen 1996
Feststellbremse mit und ohne Feststellbremse
Bauart der Bremse KE-GP-A
Anzahl der Bremszylinder (Stck.) 1
Durchmesser der Bremszylinder (mm) 406
Art der Lastabbremsung automatisch
Bauart der Puffer Uerdingen mit ETH-Kombistoßdämpfer
Puffertellerabmessungen (mm) 450 x 340
Automatische Kupplung vorbereitet
Bauart des Steuerventils KE 2dSL-ALB/d8

Individuelle Daten

Höhe der Beladeöffnung (mm) 3.512
Kippwinkel des Kastens 45°
Kippantrieb Energieversorgung autark, über Batterie
Kippantrieb Batterieladung über Achsgenerator
Kippantrieb Kapazitätsverbrauch pro Entladung (Ah) 5 bis 10
Kippantrieb nach Wagenentladung mind. 20 km ab 30 km/h
Kippbewegungen über zwei Hydraulikzylinder je Kasten
Lastgrenzen

Eigengewicht > 28,5 t ≤ 29,0 t

mit und ohne Feststellbremse

 AB1B2C2C3C4D2D3D4
S29,0 t29,0 t43,0 t45,0 t53,0 t53,0 t45,0 t54,5 t61,0 t
120
DB CM2 CM3 CM4
100 45,0 t 54,5 t 55,0 t

Sonstige Vermerke:

Der Wagen ist zum Transport von witterungsunempfindlichem Schüttgut wie Kies, Schotter, Split, Bauschutt (mit einer max. Kantenlänge von 40 cm) und Erdaushub usw. vorgesehen.
Der Aufbau besteht aus zwei einzeln kippbaren Kästen mit einem Fassungsvermögen von je 18 m3, die wahlweise nach rechts oder links gekippt werden können. Dabei besteht die Möglichkeit, die Abwurfweite in zwei Stufen zu variieren; „nah“ für die Tiefbunkerentleerung und „weit“ für das ebenerdige Abkippen. Für die Bedienung des Wagens befinden sich an den Stirnwänden zwei diagonal angeordnete Bedientableaus. Der gesamte Kippvorgang erfolgt nach Vorwahl der gewünschten Funktion vollautomatisch. Die entsprechenden Magnetventile werden dabei elektrisch angesteuert.
Bei Ausfall des elektrohydraulischen Kippantriebes (z.B. entladene Batterie) können mittels Handpumpe und Betätigung der Handnotbetätigung an der entsprechenden Wegeventilgruppe die Hydraulikzylinder bewegt werden. Eine detaillierte Anweisung für das Vorgehen bei Ausfall ist in jedem Wagen im Batteriekasten deponiert.

 

Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit!