Talns 968

Gedeckte Schüttgutwagen mit schlagartiger Schwerkraftentladung, mechanischem Klappenverschlusssystem und vier Radsätzen.
Die Wagen entsprechen in ihren baulichen Merkmalen und ladetechnischen Eigenschaften den Fal-Wagen. Sie haben die Wahl zwischen mechanischem und hydraulischem Klappenverschlusssystem. Die Wagen sind zusätzlich mit einem einteiligen Schwenkdach ausgerüstet, das mit einem Handrad von der Wagenbühne aus betätigt wird. Damit sind sie besonders für den Transport von nässeempfindlichen Schüttgütern geeignet. Für eine bessere Fließfähigkeit sind bestimmte Wagen mit einer Innenbeschichtung versehen.

Hinweis: Bauart ähnelt Wagen auf dem Foto. Exakte Abmessungen entnehmen Sie bitte der Zeichnung sowie unten genannten Daten.

Technische Details
Laderaum (m3)

71,5

Breite der Beladeöffnung (mm)

1.200

Länge der Beladeöffnung (mm)

11.160

Durchschnittl. Eigengewicht (kg)

25.000

Höchstgeschwindigkeit (km/h)

120

Internationale Verwendungsfähigkeit

RIV

Kleinster Gleisbogenhalbmesser (m)

75

Erstes Lieferjahr oder Baujahr der z. Z. ältesten Wagen

1981

Feststellbremse

mit und ohne Feststellbremse

Bauart der Bremse

KE-GP

Anzahl der Bremszylinder (Stck.)

1

Durchmesser der Bremszylinder (mm)

406

Art der Lastabbremsung

zweistufig, mechanisch, von Hand umzustellen

Bauart der Puffer: Endkraft (kN)

590

Bauart der Puffer: Hub (mm)

105

Puffertellerabmessungen (mm)

450 x 340

Automatische Kupplung

vorbereitet

Bauart des Steuerventils

KE 1adSL

Individuelle Daten
Ausschlag der Seitenklappen - größter (mm)

4.900

Ausschlag der Seitenklappen - in Stützstellung (mm)

4.100

Länge der Entladeöffnung (mm)

4.950

Lastgrenzen

Eigengewicht > 24,0 t ≤ 24,5 t

mit und ohne Feststellbremse

 AB1B2C2D2D3D4 

S

38,0 t

38,0 t

47,5 t

55,5 t

55,5 t

65,5 t

65,5 t

120

DBCM2CM3CM4

100

55,5 t

59,5 t

59,5 t

Sonstige Vermerke:

Der mit einem Schwenkdach abgedeckte Selbstentladewagen ist zur Beförderung von feuchtigkeitsempfindlichen, stark korrosiv wirkenden Schüttgütern verschiedener Art vorgesehen. Er eignet sich durch vier große Seitenklappen in Verbindung mit einem Sattelboden besonders gut für die Entladung in Tiefbunker.
Der Wagenkasten besteht aus dem sattelförmigen Boden, den fest mit den Untergestellfachwerkträgern verbundenen Stirnwänden, den Seitenwänden, den vier an den Seitenwänden befestigten Entladeklappen und dem Quersattel, der den Wagenkasten in zwei gleich große Kammern unterteilt. Der sattelförmige Boden ist eine Fachwerk-Trägerkonstruktion, deren Untergurte die Langträger bilden, und deren Obergurt oder Firstwinkel unter der Sattelbodenspitze liegt. Zwischen den Langträgern befinden sich die Hauptquerträger, die Träger für die Druckluftbremseinrichtung und an beiden Wagenenden die Tragkonstruktion für die Aufnahme der Zugeinrichtungen. Der obere Teil des Wagenkastens hat die Form einer abgestumpften Pyramide Er ist damit auch in diagonaler Richtung versteift. Der Werkstoff der Kasten- und Sattelbleche ist St 52 Cu.
Zur Beladung des Wagens wird das Schwenkdach von der Bedienungsplattform aus mit einem Handrad geöffnet. Dabei wird eine über die ganze Wagenlänge reichende Öffnung von 1 200 mm Breite freigegeben. Das geöffnete Dach bleibt innerhalb der Wagenbegrenzungslinie.
Das Öffnen und Schließen der Seitenklappen erfolgt durch einen mechanischen Daumenwellenverschluss. Die Klappen werden paarweise durch Drehen der Betätigungswelle an der Stirnwand geöffnet. Nach dem Öffnen pendeln die Klappen frei zur Seite aus; der Druck des heraus fallenden Ladegutes bedingt die Größe des Ausschlages.
Die Klappen werden einzeln, außerhalb der Bunkeranlage, mit einem besonderen Schließhebel geschlossen.