Snps_719_image

 Snps 719.1

Drehgestellflachwagen mit vier Radsätzen und Niederbindeeinrichtung.
Der Drehgestell-Flachwagen wurde speziell für den Transport von Rohren, Profilstahl sowie Flachstahlprodukten entwickelt und zeichnet sich durch hohe Ladekapazität aus.

Hinweis: Bauart ähnelt Wagen auf dem Foto. Exakte Abmessungen entnehmen Sie bitte der Zeichnung sowie unten genannten Daten.

Technische Details

Ladelänge (mm)

19.000

Ladebreite zwischen den Rungen (mm)

2.723

Ladefläche (m2)

51,7

Rungenhöhe (mm)

2.000

Durchschnittl. Eigengewicht (kg)

24.990

Höchstgeschwindigkeit (km/h)

120

Internationale Verwendungsfähigkeit

RIV

Kleinster Gleisbogenhalbmesser (m)

35

Erstes Lieferjahr oder Baujahr der z. Z. ältesten Wagen

1980

Feststellbremse

mit und ohne Feststellbremse

Bauart der Bremse

KE-GP

Anzahl der Bremszylinder (Stck.)

1

Durchmesser der Bremszylinder (mm)

406

Art der Lastabbremsung

zweistufig, mechanisch, von Hand umzustellen

Bauart der Puffer: Endkraft (kN)

590

Bauart der Puffer: Hub (mm)

105

Puffertellerabmessungen (mm)

450 x 340

Automatische Kupplung

vorbereitet

Bauart des Steuerventils

KE 1adSL

Individuelle Daten

Rungenhöhe (mm)

2.000

Lastgrenzen

Durchschnittl. Eigengewicht 24,99 t

mit und ohne Feststellbremse

A

B

C

D

S

39,0 t

47,0 t

57,0 t

63,0 t

120

Zusatzraster

DB

CM

100

59,0 t

Einzellasten

m

über die Auflagelänge verteilt

auf zwei Unterlagen

a-a

2,2

33,0

33,0

b-b

6,7

39,0

33,0

c-c

11,2

39,0

33,0

d-d

15,8

52,0

63,0

e-e

17,6

63,0

33,0


Sonstige Vermerke:

Zur Aufnahme und Abstützung der Ladung sind auf dem Wagenboden Ladeschwellen und an den Wagenlängsseiten Rungen angebracht. Zur Verzurrung der Ladung sind von Hand zu bedienende Niederbindeeinrichtungen vorhanden.
Für die Auflage des Ladegutes sind hölzerne Ladeschwellen im Rungenbereich und im Abstand von 1 m von Wagenende vorhanden. Außerdem sind feste 5 mm niedrigere Hilfsladeschwellen zwischen den Rungen zur Unterstützung von leicht durchhängendem Ladegut (z. B. Schnittholz) angeordnet. Die Ladeschwellen sind genügend hoch, so dass die handelsüblichen Umschlagmittel verwendet werden können.
Der Wagenboden ist mit einem begehbaren Loch- bzw. Riffelblech vollständig abgedeckt. Zur Aufnahme von Lasten oder zum Befahren mit Flurförderfahrzeugen sind die Abdeckungen nicht geeignet.
Zur Sicherung der Ladung sind auf jeder Wagenlängsseite in gleichmäßigen Abständen 8 Rungen vorhanden. Die Rungen sind mit dem Untergestell-Außenlangträger fest verbunden und so ausgeführt, dass sie die durch die Ladung entstehenden Kräfte in Wagenlängs- und Wagenquerrichtung sicher aufnehmen können. Für die Unterhaltung kann die Verbindung gelöst werden (An- und Abbauen der Rungen nur in Werkstätten). Die Innenseiten der Rungen sind ausgekleidet.
Zur Verzurrung des Ladegutes ist jedes Rungenpaar mit einer Niederbindeeinrichtung ausgerüstet, die von einer Person bedient werden kann. Die Spanngurte sind zur Schonung des Ladegutes mit einem elastischen Werkstoff ummantelt. Die Länge des Gurtes und die Teilung der Raster sind so gewählt, dass auch Ladungen, die nur etwa die halbe Rungenhöhe einnehmen, verzurrt werden können.