Slps-u 725

Drehgestellflachwagen mit vier Radsätzen für den Transport von Blechtafeln.
Der Slps-u 725 ist ein Schräglader und besonders für den Transport von Großblechen bis zu einer Breite von 5,50 m geeignet. Durch die Schrägstellung der Ladegerüste können Bleche bis zu 3.970 mm ohne Lademaßüberschreitung befördert werden.

Hinweis: Bauart ähnelt Wagen auf dem Foto. Exakte Abmessungen entnehmen Sie bitte der Zeichnung sowie unten genannten Daten.

Technische Details

Ladelänge (mm)

19.000

Ladebreite (mm)

2.850 bis 5.500

Durchschnittl. Eigengewicht (kg)

32.500

Höchstgeschwindigkeit (km/h)

100

Internationale Verwendungsfähigkeit

RIV

Kleinster Gleisbogenhalbmesser (m)

60 | 75 | 90 | 140

Erstes Lieferjahr oder Baujahr der z. Z. ältesten Wagen

2001

Feststellbremse

ohne Feststellbremse

Bauart der Bremse

KE-GP-A

Anzahl der Bremszylinder (Stck.)

1

Durchmesser der Bremszylinder (mm)

406

Art der Lastabbremsung

automatisch

Bauart der Puffer

UIC 526-1, Kategorie C

Puffertellerabmessungen (mm)

450 x 340

Automatische Kupplung

vorbereitet

Bauart des Steuerventils

KE 2dSL-ALB/d8

Lastgrenzen

Durchschnittl. Eigengewicht 32,50 t

ohne Feststellbremse

A

B1

B2

C

S

31,5 t

39,5 t

39,5 t

47,5 t


Sonstige Vermerke:

Diese Flachwagenbauart ist für den Transport von Großblechen vorgesehen, wobei für die Be- und Entladung die waagerechte Lage des hydraulisch schwenkbaren Ladegerüstes vorteilhaft ist. Zur optimalen Ausnutzung der jeweiligen Begrenzungen beim Transport ist jedoch eine der vielen einstellbaren Schräglagen möglich.
Das vollständig geschweißte Untergestell besteht aus einem Hohlträger, die beiden Hauptquerträger und die Kopfstücke, die für den Einbau der Z-AK vorbereitet sind. Fest verschweißt mit dem Untergestell sind die Tragkonsolen für die Ladegerüste.
Die Ladeeinrichtung besteht aus drei Ladegerüsten, die in Stufen von 2° bis 50° (Mittelgerüst bis 60°) schwenkbar sind. An beiden Seiten des Ladegerüstes sind zur Breiteneinstellung für Ladegüter von 2 850 mm bis 5 500 mm in Stufen von 20 mm von Hand verstellbare Schubriegel vorhanden, die durch Sicherungsbolzen gehalten werden. Zum Sichern des Ladegutes sind die Enden aller Schubriegel mit Halteklauen versehen, im mittleren Bereich sind Ladeschwellen angeordnet. Zur Ladegutsicherung sind an jedem Querträger (Schubriegel) Spanngurte mit Winde und Kantenschutz vorhanden. An den Stirnenden der äußeren Ladegerüste sind kurze feste Rungen zur Aufnahme der Längskräfte vorhanden. Außerdem sind auf den Ladegerüsten versenkbare Rungen zur Aufnahme der Längskräfte bei kurzen Ladungen vorhanden (Längenverteilung).
Das Ladegerüst kann mit dem Ladegut durch eine einfach zu bedienende und betriebssichere hydraulische Einrichtung nach einer Seite geschwenkt werden. Sie besteht aus vier mit einer Synchronisiereinrichtung ausgerüsteten Differentialzylindern, die zwischen Untergestell und Ladegerüst angeordnet sind, einem E-Motor-Pumpen-Aggregat mit Ölbehälter, Sicherheitsventil und drei Handsteuerventilen. Die Ladegerüste werden durch hydraulische Sperrventile in allen Lagen gesichert und zusätzlich in den End- und Zwischenstellungen mechanisch gesichert. Die Stromzuführung aus dem Ortsnetz erfolgt durch ein nicht zur Ausrüstung des Wagens gehörendes Kabel mit einer 5-poligen CEE-Kupplung (16A/380V). Für den Schwenkvorgang von 0° bis 50° werden ca. 5 Minuten benötigt.