Slnps 468

Drehgestellflachwagen mit vier Radsätzen, Stirnwandrungen und Ladegerüst. Der Schwellentransportwagen dient beim Gleisneubau oder bei der Gleisinstandsetzung dem Transport von Schwellen für Schienenumbauzüge nach dem Umbauverfahren SUM. Seitlich angebrachte Portalkranschienen und Überfahrschienen zwischen benachbarten Schwellentransportwagen ermöglichen die Befahrbarkeit mit Portalkränen. Zur Ladungssicherung sind Gurtwinden und Haken vorhanden.

Technische Details

Durchschnittl. Eigengewicht (kg)

25.500 - 26.500

Höchstgeschwindigkeit (km/h)

120

Kleinster Gleisbogenhalbmesser (m)

35

Ladebreite (mm)

2.600

Ladelänge (mm)

18.500

Ladefläche (m2)

48,1

Bauart der Bremse

KE-GP

Anzahl der Bremszylinder (Stck.)

1

Durchmesser der Bremszylinder (mm)

406

Bauart des Steuerventils

KE 1adSL

Art der Lastabbremsung

zweistufig, mechanisch

Bauart der Puffer
- Endkraft (kN)
- Hub (mm)

UIC 526-1, Kategorie A
590
105

Puffertellerabmessungen (mm)

450 x 340

Automatische Kupplung

vorbereitet

Erstes Lieferjahr oder Baujahr der z. Z. ältesten Wagen

1980

Umbaujahr

2018-2019

Individuelle Daten

Höhe Kranschienenoberkante (mm)

2.806

Spurweite Kranfahrbahn (mm)

2.990

Lastgrenzen

A

B

C

D

S

37,5 t

45,5 t

55,5 t

61,5 t

120

00,0 t

00,0 t

00,0 t

00,0 t

DB

CM

100

57,5 t


Einzellasten

m

über die Auflagelänge verteilt

auf zwei Unterlagen

a-a

2,2

33,0

33,0

b-b

6,7

39,0

33,0

c-c

11,2

39,0

33,0

d-d

15,8

52,0

61,5

3-3

17,6

61,5

33,0


Sonstige Vermerke:

Die Wagen der Bauart Slnps 468 sind aus der Bauart 719 entstanden und entsprechen in der Untergestellkonstruktion, in der Zug-/Stoßeinrichtung, Bremse und Drehgestell der Ursprungsbauart. Für diese Komponenten gilt die Dokumentation der BA 719. Die Rungen, Rungenhalter, Niederbindeeinrichtung und Ladeschwellen wurden für den Aufbau eines Ladegerüstes entfernt. Die Wagen dienen vorrangig zum Schwellentransport beim Umbauverfahren SUM und sind mit Portalkranschienen der Spurweite 2806 mm und Überfahrschienen ausgerüstet. Bei Portalkranbetrieb mit eingelegten Überfahrschienen beträgt der kleinste befahrbare Gleisbogenhalbmesser 190 m. Zum Transport der Schwellen sind die Wagen mit einem Ladegerüst aus Längs-und Querträgern sowie mit stirnseitigen Stützen/Rungen versehen, dessen Abmessung auf die verwendeten Portalkräne abgestimmt ist. Die Wagen können sechs 30er Betonschwellenpakete bzw. 180 Schwellen aufnehmen. Für die Auflage der Schwellen besitzt das Gerüst rutschhemmende Holzbohlen.

Zur Verzurrung der Schwellen sind 12 Gurtwinden incl. Spanngurt mit gegenüberliegenden Spannhaken längsseitig am Wagen angebracht.

Der Wagenboden ist mit einem begehbaren Lochblechen bzw. Gitterrosten vollständig abgedeckt. Zur Aufnahme von Lasten sind die Abdeckungen nicht geeignet.