Shimmns 729

Drehgestellflachwagen mit vier Radsätzen, verschiebbarem Planenverdeck und Lademulden für Coiltransporte.
Die Ausstattung mit fünf Lademulden sowie das Planverdeck optimieren die Beförderung nässeempfindlicher Coils. Diese Planen können jeweils so weit zusammen geschoben werden, dass zum Be- und Entladen die Ladefläche zu zwei Drittel freigelegt ist.

Hinweis: Bauart ähnelt Wagen auf dem Foto. Exakte Abmessungen entnehmen Sie bitte der Zeichnung sowie unten genannten Daten.

Technische Details

Ladelänge (mm)

10.800

Ladebreite (mm)

2.400

Durchschnittl. Eigengewicht (kg)

22.300

Höchstgeschwindigkeit (km/h)

120

Internationale Verwendungsfähigkeit

RIV

Vereinheitlichung/Standardisierung

UIC St

Kleinster Gleisbogenhalbmesser (m)

35

Erstes Lieferjahr oder Baujahr der z. Z. ältesten Wagen

1996 (übernommen von Railion NL / NS Cargo)

Feststellbremse

mit und ohne Feststellbremse

Bauart der Bremse

Ch-GP-A

Anzahl der Bremszylinder (Stck.)

1

Durchmesser der Bremszylinder (mm)

406

Art der Lastabbremsung

stufenlos, selbsttätig, pneumatisch

Bauart der Puffer

UIC 526-1, Kategorie C

Puffertellerabmessungen (mm)

450 x 340

Automatische Kupplung

vorbereitet

Bauart des Steuerventils

SAB WABCO / Faiveley: GF4 SA

Lastgrenzen

Durchschnittl. Eigengewicht 22,30 t

mit und ohne Feststellbremse

A

B1

B2

C2

C3

C4

D2

D3

D4

S

37,9 t

37,9 t

49,7 t

54,7 t

59,7 t

59,7 t

54,7 t

64,3 t

67,7 t


Sonstige Vermerke:

Der Wagen ist für die Beförderung von schweren witterungsempfindlichen Blechrollen mit 5 fest im Untergestell eingebauten Lademulden ausgerüstet.
Das Untergestell und die Stirnwände, die als Abkantrahmenkonstruktion mit Blechbekleidung und U-förmigen Verstärkungsprofilen ausgeführt sind, bilden den Wagenkasten. Die sattelförmig angeordneten, jeweils mit den Außenlangträgern verschweißten Querträger bilden zusammen mit den Muldenblechen die Lademulden.
Die Wagenabdeckung erfolgt mit einer PVC-beschichteten Gewebeplane, die auf 11 Rohrrahmen aufliegt. Über Laufwagen ist das Planendach in Wagenlängsrichtung verschiebbar. Die Verriegelung des Planendaches an den Stirnwänden erfolgt über eine 4-Punkt-Zentralverriegelung, die sowohl vom Erdboden als auch von der Rampe aus bedient werden kann. Das Planendach lässt sich an einem Wagenende so weit zusammenschieben, dass ca. 2/3 der Ladefläche zur Beladung freigegeben wird. Der Wagen darf nur mit geschlossenem und verriegeltem Planendach verkehren.
Die Wagen sind mit 12 verstellbaren Festlegearmen ausgerüstet, die in fest auf den Muldenkappen angeordneten kammartig ausgeführten Halterungen gelagert sind. Die Festlegearme und ihre Anordnung ergeben einen wirksamen Schutz gegen unzulässiges seitliches Verschieben der Blechrollen. Die Festlegearme können in senkrechter Position ganz nach außen geschoben und senkrecht verriegelt werden. Zum Entriegeln der Festlegearme ist ein Fußtrittpedal zu betätigen.
Die Wagen werden zum Schutz der Ladung zusätzlich von Schichtholzeinlagen auf Gummimatten in den Lademulden umgerüstet. Auf den Innenseiten der Stirnwände sind Beladeinformationen und -hinweise angebracht.