Gattung T:

Tds 938

Gedeckte Schüttgutwagen mit dosierbarer Schwerkraftentladung und zwei Radsätzen.
Diese Wagen sind hervorragend geeignet für den Transport von witterungsempfindlichen Schüttgütern. Sie besitzen eine gleisseitige, dosierbare Entladeeinrichtung. Ein Innenanstrich erhöht bei den meisten der Fahrzeuge den Gebrauchswert, insbesondere durch den Schutz vor Verunreinigungen, Möglichkeiten des Transportes von Lebensmitteln, günstigeres Entladeverhalten (Rutschverhalten) bei schwer fließenden Gütern sowie durch verbesserten Korrosionsschutz bei aggressiven Ladegütern.

Hinweis: Bauart ähnelt Wagen auf dem Foto. Exakte Abmessungen entnehmen Sie bitte der Zeichnung sowie unten genannten Daten.

Technische Details

Laderaum (m3) 38,0
Breite der Beladeöffnung (mm) 1.200
Länge der Beladeöffnung (mm) 8.000
Durchschnittl. Eigengewicht (kg) 13.500
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 120
Internationale Verwendungsfähigkeit RIV
Vereinheitlichung/Standardisierung UIC
Kleinster Gleisbogenhalbmesser (m) 35
Erstes Lieferjahr oder Baujahr der z. Z. ältesten Wagen 1975
Feststellbremse mit und ohne Feststellbremse
Bauart der Bremse KE-GP
Anzahl der Bremszylinder (Stck.) 1
Durchmesser der Bremszylinder (mm) 300
Art der Lastabbremsung zweistufig, mechanisch
Bauart der Puffer UIC 526-2
Automatische Kupplung vorbereitet (Federbeinabstützung)
Bauart des Steuerventils KE 1cSL

Individuelle Daten

Art der Zugeinrichtung geteilt
Bauart der Zugfeder Gummi-Schichtfeder
Mindestzugkraft der Zugfeder (kN) 400
Art der Federgehänge Doppelschaken
Breite der schwenkbaren Zusatzrutschen (mm) 600
Breite der schwenkbaren Auslaufrutschen (mm) 600
Höhe der festen Auslaufrutschen über SO, leer (mm) 700
Höhe der schwenkbaren Auslaufrutschen über SO, leer (mm) 394
Mittenabstand der Entladeöffnungen (mm) 3 110
Laufwerk UIC 517, Anlage 4
Lastgrenzen

Durchschnittl. Eigengewicht 13,5 t

ohne Feststellbremse

 AB1B2C
S18,5 t22,5 t22,5 t26,5 t

Durchschnittl. Eigengewicht 13,5 t

mit Feststellbremse

 AB1B2C
S18,0 t22,0 t22,0 t26,0 t

Sonstige Vermerke:

Der Wagen ist für den Transport von nässeempfindlichen Schüttgütern aller Art, wie z. B. Salze und Düngemittel vorgesehen. Der Transport grobkörniger oder kantiger, schwerer Güter (z. B. Kies, Schlacke, Schotter) ist wegen einer möglichen Beschädigung der Innenbeschichtung nicht zulässig.
Das Untergestell und der Wagenkasten sind als Schweißkonstruktion unter Verwendung von Walzprofilen und Blechen hergestellt. Beide Teile sind miteinander verschweißt.
Der Wagen besitzt zwei Bühnen, die von beiden Seiten zugänglich sind. Beide Bühnen sind mit einer Sprossenleiter versehen. Von der einen Bedienbühne erfolgt die Betätigung der Wölbschieber und des Schwenkdaches.
Der Neigungsgrad des trichterförmigen Wagenkastens ermöglicht eine restlose selbsttätige Entladung.
Die Entladung des Wagens erfolgt über Wölbschieber und bewegliche Verlängerungsrutschen in Tiefbunker oder auf Förderbänder. Durch eine Klinkensperre können die Wölbschieber in den verschiedenen Stellungen arretiert werden, wodurch eine dosierbare Entladung ermöglicht wird. Die Betätigungen der Verlängerungsrutschen befinden sich in der mittleren Kastenstütze an der Seitenwand zwischen den Wölbschiebern und werden durch Kulissen geführt.