Gattung T:

Tds 937

Gedeckte Schüttgutwagen mit dosierbarer Schwerkraftentladung und zwei Radsätzen.
Diese Wagen sind hervorragend geeignet für den Transport von witterungsempfindlichen Schüttgütern. Sie besitzen eine gleisseitige, dosierbare Entladeeinrichtung. Ein Innenanstrich erhöht bei den meisten der Fahrzeuge den Gebrauchswert, insbesondere durch den Schutz vor Verunreinigungen, Möglichkeiten des Transportes von Lebensmitteln, günstigeres Entladeverhalten (Rutschverhalten) bei schwer fließenden Gütern sowie durch verbesserten Korrosionsschutz bei aggressiven Ladegütern.

Hinweis: Bauart ähnelt Wagen auf dem Foto. Exakte Abmessungen entnehmen Sie bitte der Zeichnung sowie unten genannten Daten.

Technische Details

Laderaum (m3) 38,0
Breite der Beladeöffnung (mm) 1.200
Länge der Beladeöffnung (mm) 8.000
Durchschnittl. Eigengewicht (kg) 13.500
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 120
Internationale Verwendungsfähigkeit RIV
Vereinheitlichung/Standardisierung UIC
Kleinster Gleisbogenhalbmesser (m) 35
Erstes Lieferjahr oder Baujahr der z. Z. ältesten Wagen 1971
Feststellbremse mit und ohne Feststellbremse
Bauart der Bremse KE-GP
Anzahl der Bremszylinder (Stck.) 1
Durchmesser der Bremszylinder (mm) 300
Art der Lastabbremsung zweistufig, mechanisch
Bauart der Puffer UIC 526-2
Puffertellerabmessungen (mm) Ø 450
Automatische Kupplung für Einbau nicht vorbereitet
Bauart des Steuerventils KE 1adSL

Individuelle Daten

Art der Zugeinrichtung geteilt
Bauart der Zugfeder 2 Kegelfedern in Reihe
Mindestzugkraft der Zugfeder (kN) 2 x 200
Art der Federgehänge Doppelschaken
Breite der schwenkbaren Zusatzrutschen (mm) 600
Breite der schwenkbaren Auslaufrutschen (mm) 600
Höhe der festen Auslaufrutschen über SO, leer (mm) 700
Höhe der schwenkbaren Auslaufrutschen über SO, leer (mm) 394
Lichte Weite der Entladeöffnungen (mm) 410 x 1.330
Mittenabstand der Entladeöffnungen (mm) 3.110
Laufwerk UIC 517, Anlage 4
Lastgrenzen

Eigengewicht > 13,0 t ≤ 13,5 t

mit und ohne Feststellbremse

 AB1B2C
S18,5 t22,5 t22,5 t26,5 t

Sonstige Vermerke:

Der Wagen ist für den Transport von nässeempfindlichen Schüttgütern aller Art, wie z. B. Salze und Düngemittel, vorgesehen. Der Transport grobkörniger oder kantiger, schwerer Güter (z. B. Kies, Schlacke, Schotter) ist wegen einer möglichen Beschädigung der Innenbeschichtung nicht zulässig.
Das Untergestell und der Wagenkasten sind als Schweißkonstruktion unter Verwendung von Walzprofilen und Blechen hergestellt. Beide Teile sind miteinander verschweißt.
Der Wagen besitzt zwei Bühnen, die von beiden Seiten zugänglich sind. Beide Bühnen sind mit einer Sprossenleiter versehen. Die Arbeitsbühne ist mit Handhebeln zur Betätigung der Wölbschieber, mit dem Handrad zur Öffnung des Daches und teilweise mit einer Feststellbremse und Notbremshahn ausgerüstet.
Der Neigungsgrad des trichterförmigen Wagenkastens ermöglicht eine restlose selbsttätige Entladung.
Die Entladung des Wagens erfolgt über Wölbschieber.
Der Wagen ist mit einem einschaligen Hubschwenkdach ausgerüstet. Das Dach wird vor dem Schwenken angehoben und dann seitlich abgeschwenkt, wobei die gesamte Breite der Beladeöffnung freigegeben wird. Im geschlossenen Zustand ist das Dach gegen unbeabsichtigtes Verschwenken gesichert.
Das Verschieben des Güterwagens mit geöffnetem Dach ist nicht gestattet.

Das Entfernen von Ladegutresten in der Be- oder Entladestraße ist nur durch leichte
Gummihammerschläge auf die äußeren Behälterwandungen gestattet oder durch den
Einsatz von Pressluftlanzen im Laderaum!

Für die Bedienung der Wagen ist die DV 975/2 zu beachten.