Gattung T:

Tds 925

Gedeckte Schüttgutwagen mit dosierbarer Schwerkraftentladung und zwei Radsätzen.
Diese Wagen sind hervorragend geeignet für den Transport von witterungsempfindlichen Schüttgütern. Sie besitzen eine gleisseitige, dosierbare Entladeeinrichtung. Ein Innenanstrich erhöht bei den meisten der Fahrzeuge den Gebrauchswert, insbesondere durch den Schutz vor Verunreinigungen, Möglichkeiten des Transportes von Lebensmitteln, günstigeres Entladeverhalten (Rutschverhalten) bei schwer fließenden Gütern sowie durch verbesserten Korrosionsschutz bei aggressiven Ladegütern.

Technische Details

Laderaum (m3) 38,0
Breite der Beladeöffnung (mm) 1.200
Länge der Beladeöffnung (mm) 7.900
Durchschnittl. Eigengewicht (kg) 13.000
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 120
Internationale Verwendungsfähigkeit RIV
Kleinster Gleisbogenhalbmesser (m) 35
Erstes Lieferjahr oder Baujahr der z. Z. ältesten Wagen 1962
Feststellbremse mit und ohne Feststellbremse
Bauart der Bremse KE-GP
Anzahl der Bremszylinder (Stck.) 1
Durchmesser der Bremszylinder (mm) 300
Art der Lastabbremsung zweistufig, mechanisch, von Hand umzustellen
Bauart der Puffer: Endkraft (kN) 350 oder 590
Bauart der Puffer: Hub (mm) 75 oder 105
Puffertellerabmessungen (mm) Ø 370
Automatische Kupplung zum Teil vorbereitet
Bauart des Steuerventils KE 1adSL

Individuelle Daten

Art der Federgehänge Einfachschaken
Breite der festen Auslaufrutschen (mm) 500
Breite der schwenkbaren Auslaufrutschen (mm) 630
Laufwerk nach Zeichnung Fwg742.02.000.01
Lastgrenzen

Eigengewicht > 12,5 t ≤ 13,0 t

mit und ohne Feststellbremse

 AB1B2C
S19,0 t23,0 t23,0 t27,0 t

Sonstige Vermerke:

Der Wagen ist mit einem Schwenkdach ausgerüstet und hat einen Innenanstrich auf der Basis von Epoxidharz. Er eignet sich daher für den Transport von nässeempfindlichen Schüttgütern aller Art mit einer Korngröße ( 0,5 mm (Quarzsandverkehr). Der Transport grobkörniger oder kantiger, schwerer Güter (z. B. Kies, Schlacke, Schotter) ist wegen einer möglichen Beschädigung der Innenbeschichtung nicht zulässig.
Die regelbare Entladung ermöglicht die Beschickung von Förderbändern. Die schwenkbaren Zusatzlaufrutschen gestatten den Einsatz des Wagens für eine Entladung in unmittelbar neben dem Gleis liegende Tiefbunker. Das Untergestell ist aus Walzprofilen geschweißt; der Wagenkasten ist ebenfalls geschweißt. Für die Kastenbleche wurde Stahl aus St 52-3 mit Cu-Zusatz verwendet.
Die Seitenwände sind 45°, die Sattel- und Stirnwände 55° zur Waagerechten geneigt.
An jeder Wagenlängsseite sind zwei Rundschieber vorhanden, die von der stirnseitigen Bedienungsbühne aus einzeln geöffnet und geschlossen werden können. Durch eine Klinkensperre können Schieberöffnungen bis 200 mm in Abstufungen von 25 mm und außerdem die volle Schieberöffnung von 500 mm eingestellt werden. Die Unterkanten der festen Auslaufrutschen liegen bei leerem Wagen 720 mm über SO; die Unterkanten der beweglichen Auslaufrutschen liegen im ausgeschwenkten Zustand 415 über SO.
Zur Beladung des Wagens wird das Schwenkdach von der Bedienungsplattform aus mit einem Handrad geöffnet. Dabei wird eine über die gesamte Wagenlänge reichende Öffnung von 1 200 mm Breite freigegeben. Das geöffnete Dach bleibt innerhalb der Wagenbegrenzungslinie, so dass Verschiebebewegungen auch bei geöffnetem Schwenkdach möglich sind.


Das Entfernen von Ladegutresten in der Be- oder Entladestraße ist nur durch leichte
Gummihammerschläge auf die äußeren Behälterwandungen gestattet oder durch den
Einsatz von Pressluftlanzen im Laderaum!

Für die Bedienung der Wagen ist die DV 975/2 zu beachten.