Gattung H:

Habbiins 344

Güterwagen mit vier Radsätzen und zweiteiligen Aluminium-Schiebewänden.
Wenn´s empfindlich wird: Diese großräumigen Wagen sind mit Schiebewänden ausgerüstet, die von einer Person bewegt werden können. Im geöffneten Zustand ist der Zugang zur halben Ladefläche von beiden Seiten möglich.

Be- und Entladen mit Gabelstaplern ist damit sowohl von einer Rampe als auch von ebener Erde möglich.
Der Habbiins 344 bietet hochwertigen Ladeschutz von Papierrollen durch 24 Schnellsicherungskeilen mit Zeit- und Materialeinsparungseffekt.

Palettenstauplan

Technische Details

Ladelänge (mm) 22.640
Ladehöhe (mm) 2.800
Ladefläche (m2) 63,8
Laderaum (m3) 170,0
Durchschnittl. Eigengewicht (kg) 27.000
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 120
Internationale Verwendungsfähigkeit RIV
Kleinster Gleisbogenhalbmesser (m) 60
Erstes Lieferjahr oder Baujahr der z. Z. ältesten Wagen 2004
Feststellbremse ohne Feststellbremse
Bauart der Bremse KE-GP-A (K)
Anzahl der Bremszylinder (Stck.) 1
Durchmesser der Bremszylinder (mm) 306
Art der Lastabbremsung automatisch, selbsttätig, pneumatisch
Puffertellerabmessungen (mm) 550 x 340
Automatische Kupplung vorbereitet
Lose Wagenbestandteile 24 Schnellsicherungskeile
Bauart des Steuerventils KE 2dSL-ALB/d72/1

Individuelle Daten

Seitenwandöffnungen: Breite (mm) 11.140
Seitenwandöffnungen: Höhe (mm) 2.800
Lastgrenzen

Durchschnittl. Eigengewicht 27,0 t

ohne Feststellbremse

 ABCD
S37,0 t45,0 t55,0 t62,5 t
120

Sonstige Vermerke:

Der Wagen ist als großräumiges Mehrzweckfahrzeug mit 2-teiligen Schiebewänden ausgerüstet. Damit ist er besonders wirtschaftlich verwendbar für die seitliche Be- und Entladung mit Flurförderfahrzeugen. Die beiden Schiebewände geben auf jeder Wagenlängsseite jeweils ca. 50 % der Ladelänge frei. Der Wagen ist besonders geeignet für den Transport von Papierrollen, Zellulose, Schnittholz, Holz- und Faserplatten sowie palettierte Ware.
Der Wagen besitzt ein oben geführtes und unten auf Rollen laufendes Schiebewandsystem. Beim Öffnungs- und Schließvorgang wird die Wand parallel zum Wagenkasten geführt. Die Betätigungseinrichtungen für die Schiebewände befinden sich an den Stirnwänden. Gegenüber den Vorgängerbauarten ist die Betätigung quer zur Wagenslängsachse ausgeführt. Die Schiebewände sind im geöffneten Zustand in beiden Endstellungen gegen selbsttätiges Verschieben gesichert.
Das Untergestell besteht aus Langträgern, Kopfstücken sowie vier geschlossenen, die beiden Langträger verbindenden Kästen. Im Kopfbereich wurde der Fußboden aus einem Riffelblech ausgeführt. Außerhalb dieses Bereiches besteht der Fußboden aus 35 mm dickem Sperrholz.
Zur Ladungssicherung von liegenden Papierrollen sind die Wagen mit 24 Stück metallischen Schnellsicherungskeilen ausgerüstet, die bei Nichtgebrauch in Ablagefächern in jeder Stirnwand abgelegt werden.
Im Wagenfußboden sind über die gesamte Wagenlänge, ca. 500 mm von den Stirnwänden beginnend in einem Abstand von 1200 mm Zurrpunkte zur Ladungssicherung angeordnet. An den Stirnwänden befinden sich beidseitig je 2 Zurrpunkte in einer Höhe von 1200 mm und 1800 mm vom Wagenboden.
Den Kastenaufbau bilden die beiden Stirnwände, das Dach sowie zwei Mittelsäulen.
Der Wagen ist vorbereitet für die Aufnahme von 6 bis 8 Stück verschieb- und verriegelbaren Trennwänden.

 

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