Gattung H:

Hbins-tt 292

Güterwagen mit zwei Radsätzen, zweiteiligen Aluminium-Schiebewänden und mit einer verriegelbaren Trennwand.
Wenn's empfindlich wird: Dieser gedeckte Güterwagen zeichnet sich vor allem durch ein großes Ladevolumen sowie eine verschieb- und verriegelbare Trennwand aus, die eine optimierte Ladungssicherung gewährleistet.

Hinweis: Bauart ähnelt dem Wagen auf dem Foto. Exakte Abmessungen entnehmen Sie bitte der Zeichnung sowie unten genannten Daten.

Technische Details

Ladebreite (mm) 2.600
Ladehöhe (mm) 3.000
Ladefläche (m2) 34,1
Laderaum (m3) 105,0
Durchschnittl. Eigengewicht (kg) 15.800
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 120
Erstes Lieferjahr oder Baujahr der z. Z. ältesten Wagen 1978
Umbaujahr 2005 (aus Hbillns 302)
Feststellbremse ohne Feststellbremse
Bauart der Bremse KE-GP-A
Durchmesser der Bremszylinder (mm) 300
Art der Lastabbremsung automatisch
Puffertellerabmessungen (mm) 450 x 340
Automatische Kupplung vorbereitet
Bauart des Steuerventils KE 2dSL-ALB/d63/1

Individuelle Daten

Bauart der Zugeinrichtung Typ RG 20
Fahrwerk nach Zeichnung 1Fwg292.0.02.000.001
Ladelänge ohne Trennwände (mm) 12.774
Ladelänge mit Trennwänden (mm) 12.630
Durchfahrhöhe (mm) 3.050
Lastgrenzen

Durchschnittl. Eigengewicht 15,8 t

ohne Feststellbremse

 ABCD
S16,0 t20,0 t25,0 t29,0 t
120

Sonstige Vermerke:

Der Wagen ist für die Beförderung von Automobilteilen in Ladegestellen konzipiert. Der Wagen ist nach der Bezugslinie G2 (EBO) gebaut, überschreitet jedoch im äußeren Dachbereich diese Bezugslinie. Er ist daher nicht RIV-fähig und nur auf kodifizierten Strecken mit dem Profil P/C 400 und größer einsetzbar. Hierzu existiert eine Ausnahmegenehmigung entspr. § 22 der EBO. Gleisanschlüsse sind vor dem Befahren auf Freigängigkeit zu überprüfen.
Der Wagen besitzt ein oben und unten durch Rollen geführtes Schiebewandsystem. Beim Öffnungs- und Schließvorgang wird die Wand parallel zum Wagenkasten geführt. Das Verriegelungssystem entspricht dem des Hbillns 302. Die Betätigungseinrichtungen für die Schiebewände befinden sich an den Stirnwänden. Die Schiebewände sind aus Aluminium gefertigt, sind leichtgängig und besitzen glatte Innenwände. Beim Verschieben geben sie den gesamten Raum zwischen der Mittelsäule und Stirnwand frei. In geschlossener Stellung bilden die Schiebewände mit dem Wagenkastenrahmen eine labyrinthartige Abdichtung.
Das Untergestell besteht aus Langträgern, Kopfstücken sowie elf, die beiden Langträger verbindenden Querträger. In den Obergurten der äußeren Langträger sind zur Aufnahme der verriegelbaren Trennwand Lochleisten integriert. Im Bereich oberhalb des Einbauraums für die Zugeinrichtung wurde der Fußboden in Stahlblech ausgeführt. Außerhalb dieses Bereichs besteht der Fußboden aus 44 mm starkem Sperrholz.
Den Kastenaufbau bilden die beiden Stirnwände, das Dach sowie zwei Mittelsäulen.
Zur Ladegutsicherung besitzt der Wagen an einem Wagenende eine verriegelbare Trennwand, die bis zu 2 m von der Stirnwand verschoben und verriegelt werden kann.

 

Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit!