Gattung E:

Eaos-x 057

Offene Güterwagen mit vier Radsätzen. Diese Drehgestellgüterwagen haben einen großen Laderaum, hohe Lastgrenzen und sind mit durchgehendem Obergurt, zwei doppelflügeligen Türen auf jeder Seite und Stahlfußboden ausgestattet.

Sie sind geeignet für die Beförderung vieler unterschiedlichster Güter sowohl in loser Schüttung (Kohle, Briketts, Schrott, Erze, Steine und Erden) als auch in Stücken (Ballen, Collis, Fässer, Rundholz oder Stabeisen). Außen an den Wagen angebrachte Ringe ermöglichen die sichere Befestigung von Wagendecken zum Schutz nässeempfindlicher Güter und vor Windabtrag. Zur Sicherung von leichtem, losem Schrott sind unterhalb der Obergurte Haken zur Befestigung von Drahtabdeckungen angebracht.

Hinweis: Bauart ähnelt Wagen auf dem Foto. Exakte Abmessungen entnehmen Sie bitte der Zeichnung sowie unten genannten Daten.

Technische Details

Ladelänge (mm) 12.800
Ladebreite (mm) 2.760
Ladehöhe (mm) 2.100
Ladefläche (m2) 35,0
Laderaum (m3) 72,0
Breite der Beladeöffnung (mm) 2.760
Länge der Beladeöffnung (mm) 12.800
Durchschnittl. Eigengewicht (kg) > 20.500 ≤ 23.500
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 120
Internationale Verwendungsfähigkeit RIV
Kleinster Gleisbogenhalbmesser (m) 35
Erstes Lieferjahr oder Baujahr der z. Z. ältesten Wagen 1981
Umbaujahr 1999 (aus Eas 066)
Feststellbremse mit und ohne Feststellbremse
Bauart der Bremse KE-GP
Anzahl der Bremszylinder (Stck.) 1
Durchmesser der Bremszylinder (mm) 406
Art der Lastabbremsung zweistufig, mechanisch
Bauart der Puffer UIC 526-1, Kat. A
Puffertellerabmessungen (mm) 450 x 340
Automatische Kupplung vorbereitet (Federbeinabstützung)
Bauart des Steuerventils KE 1adSL

Individuelle Daten

Seitenwandtüröffnungen: Breite (mm) 1.800
Seitenwandtüröffnungen: Höhe (mm) 1.900
Lastgrenzen

Eigengewicht > 22,0 t ≤ 22,5 t

mit und ohne Feststellbremse

 AB1B2C
S41,5 t47,5 t49,5 t57,5 t
120

Einzellasten

 m
a-a3,023,026,0
b-b5,027,030,0
c-c9,039,057,5

Sonstige Vermerke:

Der Güterwagen dient vorzugsweise dem Transport von witterungsunempfindlichen Ladegütern wie Rohkohle, Brikett, Koks, Sand, Kies, Erz, Schotter und ähnlichen Schüttgütern, von Schrott, stückigen Gütern und kurzem Stammholz.
Das Untergestell ist eine Schweißkonstruktion aus Blechen, Walzprofilen und Breitflachstahl. Der Wagenkasten ist als Schweißkonstruktion mit durchlaufendem Oberrahmen ausgeführt. Die oberen Seitengurte sind unter sich durch zwei Endtraversen verbunden. Die Seitenwände sind mittels Zwischen-, Eck- und Türsäulen verstärkt. Gegenüber der Basisbauart wurden die Stirnwandklappen festgelegt bzw. durch Stirnwände ersetzt. Der Holzfußboden wurde durch einen Blechfußboden ersetzt und die Seitenwandtüren verstärkt. Bei einigen Fahrzeugen wurden die Türen ersetzt und mit Blechen verschlossen (diagonal). Der Wagen ist kreiselkippfähig. Ein Teil der Wagen ist mit einer von beiden Wagenlängsseiten vom Boden aus bedienbaren Feststellbremse ausgerüstet.

 

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